Mich hat stets die Neugierde angetrieben, möglichst viel von der Welt zu sehen, zu verstehen und in mein bewegtes Leben zu integrieren. Daneben gab es auch die Sehnsucht nach Ruhe und Stille und den Wunsch nach Rückzug, was in den verschiedenen Lebensphasen, mal als Single, mal als Mutter mit zwei Kindern, in Beruf und Partnerbeziehung, nicht immer leicht war. In diesem dynamischen Wechsel erkenne ich das Prinzip von Yin und Yang.
Fernöstliche Weisheiten haben mich schon früh angezogen und mir eine Ahnung von einem anderen Lebenssinn vermittelt. Meine Suche nach wahren Kraftquellen machten mich mit den asiatischen Bewegungs- und Kampfkünsten wie Taiji Chuan und Jiu‑Juitsu bekannt. Eine weitere spirituelle Quelle ist mir die buddhistische Lehre sowie Qigong als Meditation in Bewegung geworden.
Lange Zeit war ich beruflich im sozialen Bereich der Resozialisierung tätig und durfte Menschen in oft schwierigen Lebensphasen unterstützend begleiten. Dies hat mich offen und wachsam für gesellschaftliche Phänomene gemacht.
„Es gibt nur wenige, die ihr Herz nicht im Zwang ersticken.“
Laotse
Ich begreife es als großes Privileg, die über mehrere 1.000 Jahre alte chinesische Bewegungskunst, Qigong Yangsheng, sowie verschiedene Meditationsmethoden vermitteln zu können.
Ebenso liegt mir die Beratung und Begleitung von Menschen im beruflichen Kontext oder auch im persönlichen Bereich als Supervisorin am Herzen. Für mich ist jeder Prozess dynamisch unter dem Aspekt von Yin und Yang.